Katechetisches Institut
Eupener Str. 132
52066 Aachen
„Das Opfer Jesus Christus als Sieger anzusehen, ist ein Angebot, das man nicht ergreifen muss. Es ist eine Einladung, die man jederzeit ausschlagen kann. […] Wo Jesus, der Christus‘ genannt wird, wird nicht ein Tatbestand zum Ausdruck gebracht, sondern eine Deutung vorgenommen, und zwar eine riskante und höchst bestreitbare Deutung.“
Diesem provokanten Impuls von Rudolf Englert folgend, lädt diese Fortbildung dazu ein, die Deutung von Jesu Tod jenseits verstaubter Dogmen neu zu buchstabieren. Im Zentrum steht die Suche nach unterrichtstauglichen Verstehensmodellen für die Sek II. Ein entscheidender Schlüssel ist dabei die begriffliche Unterscheidung zwischen dem „Opfer“ als passiv Leidendem (victim) und der „Hingabe“ als aktivem Selbstvollzug (sacrifice). Diese Differenzierung ermöglicht es, die Rede vom „Opfer Christi“ schülerorientiert und theologisch verantwortbar zu erschließen.
Sie erhalten konkrete methodische Impulse, die die Lebenswelt der Schüler*innen mit biblischen Perspektiven verknüpfen – unter Berücksichtigung der Vorgaben für das Zentralabitur in NRW.
Michael Prinz (ZfsL Köln)
Pfr.in Folke Keden-Obrikat (ev. Schulreferentin, KK Aachen) / Dr. Jean-Pierre Sterck-Degueldre
Dienstag, 10.11.2026, 15.30 - 18.30 Uhr
Katechetisches Institut
Lehrer*innen der Sek II
bis Freitag, 06.11.2026 online über das Anmeldeformular oder bei Aimée Suchan,
Telefon 0241/60004-19
„Opfer“: victim oder sacrifice? (Aachen)
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