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Islamisch verbrämter Antisemitismus ist kein fernes Problem: Er begegnet im Alltag, in Schulen und in sozialen Medien. Doch gerade für Muslim*innen stellt sich eine zentrale Frage: Wie kann eine Religion, die an Isaak, Jakob, Moses, David und all die jüdischen Propheten glaubt, Raum für Judenhass bieten?
Der Islamwissenschaftler und Philosoph Muhammad Sameer Murtaza setzt in seinem ersten Vortrag hier an. Mit theologischer Klarheit, historischer Tiefe und gesellschaftlicher Verantwortung zeigt der Referent, warum Judenfeindlichkeit islamisch unhaltbar ist, wie theologische Missverständnisse und kulturell geprägte Vorurteile entstehen, wie Juden und Muslime historisch jahrhundertelang in Frieden und gegenseitiger Wertschätzung zusammenlebten, und warum Schoah und Nakba keine Gegenerzählungen, sondern zwei verbundene Erinnerungskulturen in Deutschland sind, wie Muslime – durch Bildung, Reflexion und Begegnung – einen aktiven Beitrag zur Antisemitismusprävention leisten können.
Der zweite Vortrag verbindet religiöse Argumentation mit Beispielen aus Geschichte und Gegenwart. Er zeigt muslimische Vorbilder, die während des Nationalsozialismus Juden retteten, beleuchtet Missverständnisse rund um den Nahostkonflikt und lädt zu einem neuen, respektvollen Umgang zwischen Muslimen und Juden ein.
Wir bieten die beiden Veranstaltungen in Kooperation mit dem jüdisch-muslimischen Bildungswerk Maimonides, der Akademie des Bistums Aachen und der Stabsabteilung „Kirche im Dialog“ im BGV Aachen an.
Dr. Muhammad Sameer Murtaza (wissenschaftlicher Referent beim jüdisch-muslimischen Bildungswerk Maimonides)
Dr. Alexander Schüller
Mittwoch, 09.12.2026, 18.00 - 19.30 Uhr (Teil 2)
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Lehrer*innen aller Schulformen
bis Mittwoch, 02.12.2026 (Teil 2), online über das Anmeldeformular oder bei Susanne Senden, Telefon 0241/60004-12
Islamisch verbrämter Antisemitismus - Teil 2 (Online)
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