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Jesus selbst hat nichts geschrieben, seine Apostel und Jüngerinnen und Jünger ebenfalls nicht. Aber wissen das wirklich alle? „Die Rückkehr der Augenzeugen“ – eine These, die zunehmend wieder Raum greift. In manchen konservativen und vor allem evangelikalen Kreisen gibt es in der Tat Bemühungen, die Entstehung der Evangelien möglichst früh zu datieren, sie auf vermeintliche Augenzeugen der Ereignisse zurückzuführen und somit die Glaubwürdigkeit ihrer Zeugnisse zu unterstreichen. Dies geht meist mit einer historisierenden Deutung der neutestamentlichen Schriften einher: Es ist so geschehen, wie es geschrieben steht. Doch liegt darin wirklich die „Wahrheit“ der Evangelien, dass sie möglichst wirklichkeitsgetreu von Ereignissen aus dem Leben Jesu berichten? In Medien (ReliClip) und auf Arbeitsblättern entdecken die Schüler*innen die Evangelien-Schriften als kontextgebundene literarische Produkte.
Medien, Materialien, Arbeitsblätter und didaktische Impulse für den Unterricht sind Teil der Veranstaltung.
Dr. Jean-Pierre Sterck-Degueldre
Jürgen Drewes
Montag, 15.02.2027, 15.30 - 17.30 Uhr
online
Lehrer*innen aller Schulformen
bis Donnerstag, 11.02.2027, online über das Anmeldeformular oder bei Susanne Senden, Telefon 0241/60004-12
Die Entstehung der Evangelien (Online)
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