Max-Weber-Marginalien

Im Bestand der Diözesanbibliothek befinden sich Bücher mit Marginalien des Soziologen Max Weber (1864-1920).

Das Soziologische Institut der Universität München hatte bereits in den Nachkriegsjahren ein Max Weber-Archiv
eingerichtet, um für die Forschung erhaltene Schriften zu sammeln und zugänglich zu halten.
Die Handbibliothek Max Webers war seit den letzten Lebensjahren seiner Witwe Marianne Weber (1871-1954)
nicht mehr vollständig vorhanden. Die für die Deutung seines philosophischen und wissenschaftlichen
Standpunktes erhaltenen Marginalien sind daher für die Wissenschaft von großem Interesse.

Lask, Emil: [Signatur: 213 602]
Die Logik der Philosophie und die Kategorienlehre. Eine Studie über den Herrschaftsbereich
der logischen Form. Tübingen 1911.

Simmel, Georg: [Signatur 100 614]
Soziologie: Untersuchungen über die Formen der Vergesellschaftung. Leipzig 1908.

Simmel, Georg: [Signatur: 100 615]
Philosophie des Geldes. 2., vermehrte Auflage. Leipzig 1907.

Simmel, Georg: [Signatur: 100 616]
Die Probleme der Geschichtsphilosophie. Eine erkenntnistheoretische Studie.
2., völlig veränderte Auflage. Leipzig 1905.

Lask, Emil: [Signatur: 210 583]
Fichtes Idealismus und die Geschichte. Tübingen 1902.

Comte, August: [Signatur: 213 601]
Der Positivismus in seinem Wesen und seiner Bedeutung. Leipzig 1894.

Diese Bücher sind nicht entleihbar. Sie können zur Ansicht in den Lesesaal bestellt werden.

Literatur von und über Max Weber

Max Weber: [Signatur: 500 178,ff.]
Gesamtausgabe; im Auftrag der Kommission für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften ; herausgegeben von Horst Baier [und weiteren]. Tübingen, 1984 -

Kaesler, Dirk [Signatur: 69 020]
Max Weber. Eine Einführung in Leben, Werk und Wirkung. 4., aktualisierte Auflage. Frankfurt 2014.

Kaesler, Dirk [Signatur: 69 037]
Max Weber. Preuße, Denker, Muttersohn. Eine Biographie. München 2014.

Weitere Literatur von und über Max Weber finden Sie in unserem Online-Katalog.

Einen Einblick in den Forschungsstand zu Max Weber vermittelt der auch online verfügbaren Artikel
"Max Weber 4.0 Wo stehen wir in der Max Weber-Forschung?" von Dirk Kaesler im Rezensionsforum
literaturkritik.de, Nr.3, März 2015 (Philosophie und Soziologie).